Kosten

Wichtig für Sie sind selbstverständlich auch die Kosten, die für die Beauftragung eines Rechtsanwaltes anfallen können. Zu Unterscheiden ist hier schon grundsätzlich zwischen der Vertretung im Zivilrecht und der im Strafrecht.

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Zivilrecht:

Im Zivilrecht richten sich die Kosten nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). In diesem sind gesetzliche Vorgaben vorhanden, nach denen der Rechtsanwalt seine Tätigkeit abrechnen kann. Diese ist grundsätzlich vom Streitwert abhängig. Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, werden die anwaltlichen Kosten nach einer Deckungszusage (die auch vorab eingeholt werden kann), direkt von dieser beglichen.

Strafrecht:

Im Strafrecht ist eines vorwegzunehmen: Eine optimale Strafverteidigung kostet den Rechtsanwalt viel Zeit. Das liegt daran, dass dieser sich intensiv mit dem Verfahren befassen muss. Das fängt mit einer ersten Beratung an, geht über eine umfassende Studie der Ermittlungsakte (deren Seitenzahlen leicht in die tausende gehen kann) und eine optimale Strategieentwicklung anhand fundierter Aktenkenntnisse, bis hin zur gerichtlichen Verhandlung, in der mit Richtern und Staatsanwälten in Ihrem Sinn verhandelt wird.

Diesen Zeitaufwand können die gesetzlichen Gebühren in der Regel nicht decken. Deshalb ist es in der Praxis üblich, dass eine Vergütung vereinbart wird. Dies kann sowohl eine Pauschale als auch eine Vergütung pro Stunde sein. Falls gewünscht, kann auch eine Ratenzahlung vereinbart werden. Dabei ist es üblich, einen angemessenen Vorschuss zu leisten.

Sollte ein Fall der Pflichtverteidigung vorliegen, besteht auch immer die Möglichkeit, sich zu einem gewählten Zeitpunkt beiordnen zu lassen. Die anfallenden Kosten kann der Rechtsanwalt dann direkt mit der Staatskasse abrechnen.

Direktkontakt Rechtsanwalt und Strafverteidiger Robert Linke